Wanderempfehlungen rund um Sankt Andreasberg

Wandern rund um Sankt Andreasberg

Wandern im Harz(Foto:marcgilsdorf)

Spaziergang vom Kurhaus zum Matthias-Schmidt-Berg:

Vom Kurhaus gehen Sie zunächst zur Schützenstraße, überqueren diese am Haus Nr. 15 und wenden sich dann nach links in Richtung Grube Roter Bär. Nach 100 m geht es links steil bergab und schon bald erreichen Sie den Zechenplatz der Gruben Roter Bär und Wennsglückt.          Vom Zechenplatz aus gehen Sie in Richtung „Superrutsche“ und kommen zum Parkplatz am Matthias-Schmidt-Berg. Von der Talstation geht es mit dem Sessellift recht bequem auf den Matthias-Schmidt-Berg (auch für ältere Menschen geeignet). Direkt bei der Bergstation liegt die Matthias-Baude. Links von der Baude bietet sich Ihnen ein idealer Brockenblick. Vom Matthias-Schmidt-Berg (663 m) genießt man einen besonders schönen Ausblick auf die Bergstadt St. Andreasberg und auf die Oberharzer Berge.         Abwärts geht es auf der Superrutsche, mit dem Lift oder zu Fuß auf dem ausgeschilderten Weg. Die Stadt erreichen Sie vom Parkplatz aus.

 

 

Von Sankt Andreasberg zur Waldgaststätte Rinderstall durch das Wendeltreppental (ca. 3,7 km)

Dieser reine Fußweg beginnt an der Braunlager Straße, führt vorbei am Feriendorf von St. Andreasberg. Beim Café "Roter Bär" überqueren Sie die Straße. Es geht bis zum Hochwasserbehälter und weiter über eine Teilstrecke des Rundkurs Oderberg. Wenn das abwärts Laufen vorbei zu sein scheint ACHTUNG, denn linkerhand beginnt der weitere Abstieg durch das wunderschöne Wendeltreppental zum Rinderstall. Ein anspruchsvoller Weg, der gutes Schuhwerk voraussetzt. Dieser Weg ist Teil der Umgehung des Harzer Hexenstiegs.

 

Von Sankt Andreasberg zur Waldgaststätte Rinderstall über den Schachtelkopfweg (alter Postweg) (3 km)

Der Weg beginnt linkerhand an der Landesstraße 519 unterhalb der ehemaligen Rehberg-Klinik. Am Wegesende biegt man links ab Richtung Rinderstall.

Von St. Andreasberg erreichen Sie den Schachtelkopf über mehrere Wiesen-u. Waldwege z.B. vor oder hinter dem Hochwasserbehälter die Wiesenwege nutzen. Sie treffen in allen Fällen auf den Rundkurs Oderberg, wo der Rinderstall nach links ausgeschildert wird. Die Schilder weisen Sie Richtung Wendeltreppe (Weg 6), Sie laufen jedoch rechts weiter bis zur Landesstraße. Bleiben Sie, wenn Sie auf die Straße treffen auf der gleichen Seite, gehen wenige Schritte abwärts auf dem Randstreifen und Sie treffen auf den Schachtelkopfweg linkerhand.

 

Am Rehberger Graben entlang zum Oderteich und nach Sonnenberg (ca. 13 km)

Vom Kurhaus starten Sie in nördliche Richtung, überqueren die Clausthaler Straße, wandern am Wilhelm-Trute-Denkmal vorbei und biegen nach 50 m links in die Straße Am Gesehr ein. Wir folgen den Wegemarkierungen 15 D und 16 E (blaues und gelbes Dreieck) geradeaus hinauf zur Jordanshöhe. Zwischen dem Naturfreundehaus und der Eichsfelder Hütte geht es dann abwärts zum Mundloch des Gesehrstollens. Dieser nimmt das Wasser des Rehberger Grabens auf und führt es durch den Gesehrberg nach Sankt Andreasberg.

Folgen Sie dem Rehberger Graben bis zur Wegekreuzung Kienrauchshütte, an der sich das Wasser des Sonnenberger Grabens mit dem des Rehberger Grabens vereint. Gehen Sie weiter am Rehberger Graben entlang auf dem Wanderweg und erreichen Sie nach etwa 500 m die Nationalpark-Waldgaststätte „Rehberger Grabenhaus“. Ihre Wanderung führt Sie anschließend weiter durch einen Hochwald. An einigen Stellen erwarten Sie reizvolle Blicke hinunter ins Odertal oder zu den Hahnenklee-Klippen. Zahlreiche Informationstafeln erläutern die Geschichte des Grabensystems, das im Jahr 2010 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurde.

 

 

Sie wandern weiter entlang des Grabens zum Goetheplatz, wo Sie schöne Granitformationen sehen können. Nachdem Sie an kleinen Wasserfällen vorbei und an der Sarghaihütte angekommen sind, erreichen Sie Ihr Ziel, den Oderteich. Der Oderteich wurde 1715 bis 1722 gebaut, ist die älteste Harzer Talsperre und gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“.

 

 

 

Rundwanderweg Oderteich (ca. 4,5 km)

Die leichte Rundwanderung um den Oderteich zwischen Sonnenberg und Oderbrück hat keine nennenswerten Steigungen, dauert rund 1,5 bis 2 Stunden und ist daher auch für Ausflüge mit Kindern zu empfehlen. Für Rollstühle oder Kinderwagen ist die teilweise auf schmalen Bohlenstegen und Wurzelpfaden verlaufende Tour nicht geeignet. In ausgewiesenen Bereichen am Ost- und Westufer des Oderteichs kann man im Sommer baden.

Eine detaillierte Wegbeschreibung und Kartenmaterial finden Sie im Tourenportal des Harzer Tourismusverbandes.

 

 

 

Höhenrundwanderweg (ca. 15 km)

Steigen Sie auf der Jordanshöhe am gesteinskundlichen Lehrpfad ein, folgen Sie dem Fahrweg in westlicher Richtung – vorbei am Bergbauernhof Neigenfindt bis zur sogenannten Jagdhütte auf der rechten Seite. Von nun an geht es bergab über die Sperrentaler Wiesen, bis man nach ca. 2 km in einen Hochwald kommt und wenig später das Wegekreuz Treibholz mit der Kurt-Reulecke-Hütte erreicht. Hier biegen Sie links ab in die Straße Treibholz, und nach 150 m halten Sie sich wieder links, um durch den Hochwald hinunter in das Sperrental zu gelangen. Hier überqueren Sie auf einer kleinen Holzbrücke die Sperrlutter und folgen dem Gerenner Weg, von dem man einen wunderschönen Blick hinüber zum Galgenberg mit dem Fritz-Schlamelcher-Weg, zum Glockenberg und auf die Unterstadt hat. Nach ca. 900 m erreichen Sie den Bäckerhügel und überqueren die Untere Grundstraße. Auf der Mühlenstraße geht es nun ein kurzes Stück bergauf, bis wir rechts in die Krumme Straße einbiegen, um von ihr aus dem Fritz-Schlamelcher-Weg zu folgen, der um den Galgenberg herumführt. Dieser ca. 1,3 km lange, von Hand angelegte Fußweg mündet in die Straße Auf der Höhe auf dem Galgenberg. Auch vom Galgenberg bietet sich dem Wanderer ein herrlicher Rundumblick: im Norden auf die Sperrentaler Wiesen, im Westen zum Sieberberg mit dem davorliegenden Ortsteil Silberhütte und im Süden zum Stöberhai und zum Glockenturm. Der Wanderweg führt uns nun die Straße Auf der Höhe entlang und mündet in den Schwalbenherd. Zwischen den Hausnummern 13 und 14 biegt er dann rechts ab und führt über die Brücke der ehemaligen Zahnradbahntrasse zum Fußweg Schiefe Halbe. Auf ihm kommt man nach etwa 900 m an ein Wegekreuz, an dem wir rechts in den sogenannten Hüttenweg einbiegen. Dieser führt stetig bergab und endet auf dem tiefsten Punkt des Rundweges in 450 m Höhe auf der Straße Wäschegrund. Hier biegt man links ab und folgt der Landesstraße 520 ca. 30 m bis man rechts in den Forstweg Köhlergrund einbiegt. Jetzt kommt der schwierigste Teil des Rundwanderweges. Es geht von hier ca. 3 km stetig bergauf bis zur MatthiasSchmidt-Baude (Ausflugslokal) in 663 m Höhe. Dieser Punkt bietet sich für eine Rast geradezu an, hat man von hier oben doch einen einmaligen Blick auf die Bergstadt. Der Wanderweg führt dann in östliche Richtung, unter den Seilen der Sesselbahnen entlang, weiter zum Eschenberger Planweg. Hier wenden wir uns nach links und kommen bald zu einem Weg, der links hinunter zu den Talstationen der Lifte führt. Wir folgen diesem und biegen oberhalb des ersten Schleppliftes nach rechts in den Weg zum Beerberg ein. Wenig später erreichen wir die Jacober Halde, auf der eine Schutzhütte, Sitzgruppen sowie Tische zur Rast einladen. Dieser Teil des Höhenwanderweges ist gleichzeitig der geologisch-bergbauhistorische Lehrpfad, der um den Beerberg herum zum Lehrbergwerk Grube Roter Bär führt. Hier gibt es für unseren Höhenwanderweg eine weitere Einstiegs- bzw. Ausstiegsmöglichkeit durch das Kälbertal zur Oberstadt. An der Grube Roter Bär vorbei geht es nun bergauf über die Wiesenflächen des Roten Bären. Danach kommt man dann wiederum zum Eschenberger Planweg, auch Beerbergweg genannt, und erreicht links die Braunlager Straße (weitere Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten). Wir überqueren die Braunlager Straße und kommen bald zum Trinkwasserhochbehälter an den Dreijungfern.. Wir folgen dem Wanderweg Richtung Westen durch ein kurzes Waldstück, halten uns rechts, bis wir den Wiesenweg auf dem Gesehr erreichen. Rechter Hand liegt der Hausberg von Sankt Andreasberg, der Rehberg, und im Hintergrund sieht man den Wurmberg mit Sprungschanze. Der Fußweg mündet in die Straße Am Gesehr. Auf dieser Straße kommen wir vorbei an den Landschulheimen zur Clausthaler Straße und zurück zum gesteinskundlichen Lehrpfad.

Eine detaillierte Wegbeschreibung und Kartenmaterial finden Sie im Tourenportal des Harzer Tourismusverbandes.

 

 

 

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