Über den Achtermann in die Hochmoore

Auf einen Blick

  • Start: Königskrug, an der Bushaltestelle
  • Ziel: Torfhaus, an der Bushaltestelle
  • schwer
  • 10,25 km
  • 2 Std. 50 Min.
  • 262 m
  • 920 m
  • 754 m
  • 100 / 100
  • 80 / 100

Beste Jahreszeit

Streckenwanderung zu den einzigartigen Hochmooren im Nationalpark Harz. Zuvor wird der 925 m hohe Gipfel des Achtermanns erstiegen, von wo aus ein grandioser Rundblick über Brocken, Wurmberg, Braunlage, östlicher und südlicher Harz, Rehberg und Torfhaus möglich ist. Bei guter Sicht sogar Blick Richtung Thüringer Wald möglich.                                                                            Über den historischen Grenzstein "Dreieckiger Pfahl" unmittelbar an der ehemaligen innerdeutschen Grenze geht es an den markanten Granitklippen "Hopfensäcke" über ein kurzes Stück des sehr alten Kaiserwegs schließlich am markanten Abbegraben den Goetheweg entlang zur Höhensiedlung Torfhaus.

Von der Braunlager Siedlung   Königskrug   auf ca. 750 m Höhe geht es anfangs einen breiten Fahrweg (den "Milliardenweg") Richtung Norden. Diesen verlassen wir nach der ersten Steigung und wenden uns rechts über einen felsigen Pfad am Achtermanns-Brunnen vorbei hinauf an den Fuß des Achtermanns. Von der Schutzhütte dort besteigt man über hohe Steinblöcke und mit Geländer versehen den geologisch bemerkenswerten Gipfel der   Achtermannshöhe  auf 925 m.

Nach dem Genuss der weiten Aussicht geht es wieder Richtung Osten einen kurzen aber steilen Abstieg zur   Warmen Bode  auf rund 800 m üNN hinunter. Diesem hier noch recht kleinen Wasserlauf begleiten wir durch die Harzer Hochmoorlandschaft bis zu seinem Ursprung am Bodebruch mit der dortigen Aussichtsplattform und Erklärungstafel   Moore im Nationalpark Harz.

Kurz darauf erreichen wir den   Dreieckigen Pfahl, einen uralten Grenzpunkt auf 870 m Höhe.

Über den breiten Fahrweg "Schierker Strasse" gehen wir bis zum Abzweig des Kaiserwegs und biegen rechts auf den Wanderpfad ab, der an den von der Wollsackverwitterung gezeichneten Klippen der   Hopfensäcke   vorbeiführt. Der Weg selbst ist vom   Harzer Granit  geprägt. Bald erreichen wir nach zwei Abzweigungen den    Goetheweg   bzw. Harzer Hexenstieg, den wir westwärts entlang am Abbegraben, einem mit moorigen Wasser gefüllten Ableitungsgraben als Teil des UNESCO Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft, bis zu unserem Endpunkt Torfhaus wandern. Der   Nationalpark Harz  betreibt dort ein Besucherzentrum. 

In Torfhaus befinden sich Einkehrmöglichkeiten.

Weitere Informationen

Informationen
  • Gipfel
  • Kulturell interessant
  • Einkehrmöglichkeit
Wegbeschreibung

Ab Königskrug Markierung 31H (Grünes Dreieck) zum Achtermann, ca. 2 km. 

Ab dem Achtermann Markierung 35L (Roter Punkt) bis zum Dreieckigen Pfahl, ca. 3,5 km, kurz zuvor erreicht man linksseitig die Aussichtsplattform Hochmoore.

Ab Dreickiger Pfahl Markierung 35E (Blauer Punkt) über Klippe Hopfensäcke und Kaiserweg bis zum Goetheweg, ca. 2 km.

Ab Goetheweg Markierung 10F (Blaues Dreieck)/Hexenstieg denselbigen bis Torfhaus, ca. 2,5 km.

Sicherheitshinweise

Die Tour führt über einige sehr felsige Passagen. 

Der Aufstieg zum Gipfel des Achtermanns ist sehr steil mit hohen Steinstufen; auf dem Gipfel kann es zudem sehr windig sein.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk wegen der vielen steinigen Passagen erforderlich. Zudem können die vielen moorigen Wegebereiche feucht und matschig sein.

Aufgrund der klimatischen Verhältnisse in den Hochlagen des Harzes ist wind- und kälte-abweisende Bekleidung anzuraten.

Keine Einkehrmöglichkeit unterwegs, aber Rastplätze und Aussichtspunkte  laden zum Verweilen ein, daher Rucksackverpflegung empfohlen. Am Endpunkt der Tour in Torfhaus sind gastronomische Angebote vorhanden.

Tipp des Autors

Berggipfel des Achtermanns erlaubt grandiosen Rundblick über den Harz.

Erlebnis Oberharzer Hochmoore mit einzigartiger Vegetation.  Dazu Erläuterungen an der Aussichtsplattform am Bode-Bruch.

Beeindruckende Walderneuerung in den Hochlagen des Nationalparks Harz begleitet die gesamte Tour.

Historische Besonderheiten wie Dreieckiger Pfahl mit DDR-Grenzsäule, Abbegraben als Teil des UNESCO Weltkulturerbes Oberharzer Wasserwirtschaft.

Geologische Besonderheiten durch die vom Granit geprägte Felslandschaft.

Anfahrt

per Bus:  Einstieg in Braunlage an verschiedenen Haltestellen der Linie 820 Braunlage-Bad Harzburg.

per PKW:  Von Braunlage auf die Umgehungsstr./B4 in Richtung Bad Harzburg. Von Abfahrt Braunlage Mitte nach ca. 4 km Ankunft in Königskrug. 

Die Rückfahrt von Torfhaus sollte generell mit dem Bus erfolgen, da die Tour kein Rundweg ist.  Ausgangs- und Endpunktpunkt sind gut durch das Busangebot angebunden.

Parken

Parken auf dem als Parkplatz ausgewiesenen alten Straßenverlauf,  von Braunlage kommend 50 m rechts vor dem Gasthaus. Achtung: bitte nicht den Gasthaus-Parkplatz benutzen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Ab Braunlage die Linie 820 (Richtung Bad Harzburg) nach Königskrug. 

Rückfahrt ab Torfhaus mit der gleichen Linie Richtung Braunlage.

Der Bus fährt auf der Route jede Stunde.

Weitere Informationen

Die Tour ist nur an schneefreien Tagen zu empfehlen bzw. möglich.

Stempelstellen der Harzer Wandelnadel auf dieser Tour befinden sich am Achtermann (#12) und am Dreieckigen Pfahl (#168). In der Nähe von Torfhaus befindet sich zudem die Sonderstempelstelle (#9943) am Waldwandelweg am Schubenstein.

Wetter

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